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Ein Stück Normalität trotz Ausnahmezustand


Notbetreuung des Postillion an der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule

Die gesamte Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule ist verwaist. Die ganze FESCH? Nein, denn seit der Schulschließung vor zwei Wochen gibt es auch eine Notbetreuung für die Kinder derjenigen Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten. Und so werden diese Kinder liebevoll und sensibel von dem Postillion-Team um Denise Hoffmann betreut. Die Tage bestehen aus verschiedenen Tätigkeiten: „Wir spielen, basteln und malen viel und gestalten zusammen unsere Räume“, so Erzieherin Denise Hoffmann. Und natürlich arbeiten die Betreuer mit den Kindern das Lernprogramm in Deutsch, Mathematik und den anderen Fächern durch, das die Lehrer/innen den Kindern für jede Woche geben. „Es geht uns auch darum, das Beste aus der schwierigen Situation zu machen, ein Stückweit Normalität trotz der ungewöhnlichen Rahmenbedingungen für die Kinder zu leben und sie dadurch emotional zu stabilisieren.“ An mehreren Tagen wurden mit den betreuten Kindern eigene Limonade hergestellt und Pizza selbst gebacken und natürlich zusammen gegessen.

Gerade basteln die Betreuer/innen mit den betreuten Grundschulkindern Osterhasen. Betreuerin Beate Leiser (Foto links) berichtet: „Wir werden die Osterhasen dann beim benachbarten Haus Edelberg in den Briefkasten werfen. Dann bekommen einige Bewohner einen netten Ostergruß von nebenan.“ Und was macht Yadenur aus der 1a (Foto rechts) am meisten Spaß? „Das Spielen mit unseren Betreuerinnen“.

Natürlich wäre es am schönsten, wenn die Kinder baldmöglichst wieder mit all ihren Klassenkameraden normal zur Schule gehen würden und im Ganztagsbereich zusammen spielen könnten. Bis es so weit ist, sind Denise Hoffmann und ihr Team für die Kinder da. Vielen Dank dafür im Namen der ganzen FESCH-Schulgemeinschaft!