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BAUPROJEKT 2019 BEREICHERT SCHULHOF MIT SITZTRIBÜNE AUS HOLZ

Am Ende wurde es noch hochdramatisch. Aber die Schüler des Bauprojektteam legten unfassbar viel Begeisterung und Konzentration in die Waagschale, damit die neue große, dreistufige Sitztribüne aus Holz genau acht Minuten vor der Einweihung am Freitag fertig wurde. Stolz präsentierten dann die fünfzehn Schülerinnen und Schüler sowie die Experten von der „WerkstattSchule Heidelberg e.V.“ der Schülerschaft und den Ehrengästen ihr selbst geschaffenes Bauwerk.

 

Rektorin Verena Wittemer lobte das große Engagement der Schüler: „Ihr habt über eine Woche mit großer Energie ein sehr schönes Bauwerk geschaffen, das unseren Schulhof bereichert. Vielen Dank für euer Durchhaltevermögen!“. Hendrike Lorenz, Geschäftsführerin der „WerkstattSchule e.V.“ betonte die enge und jahrelange Kooperation zwischen ihrer Einrichtung und der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule: „Wir sind froh und dankbar, dass wir nun schon im vierten Jahr mithelfen können, dass dieses Bauprojekt ein großer Erfolg ist.“ Für den Landtagsabgeordneten Manfred Kern ist die gute Bildungsarbeit und Berufsorientierung der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule Eppelheim ein Herzensanliegen: „Dieses tolle Projekt zeigt, welch wertvolle Bildungsarbeit die Eppelheimer Gemeinschaftsschule leistet.“ Er wünschte den Bauprojekt-Schülern, dass sie mit Hilfe dieser Woche gute Hinweise für ihre Berufswahl erhalten. Bürgermeisterin Patricia Rebmann war beeindruckt von der Größe und Schönheit der neu gebauten Sitztribüne und sagte zu den Schülern: „Ihr habt damit nicht nur euren Schulhof aufgewertet, sondern auch für die vielen Eppelheimer, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß durchs Schulzentrum kommen, eine wunderbare Anlaufstelle zum Ausruhen und Bewundern geschaffen.“

 

Marc Böhmann, der als Fachleiter für Berufs- und Studienorientierung das Projekt von schulischer Seite koordiniert, war ebenfalls begeistert von der handwerklichen Leistung der Schüler und dem großen Teamspirit. Er dankte den beteiligten Intitutionen für die großartige Unterstützung und seinem Kollegen Werner Teufel, der als Techniklehrer das Bauprojekt seit vier Jahren mit großem Einsatz begleitet.

 

Das Bauwerk entstand im Rahmen des „KooBO“-Programms, einem Förderprogramm zur kooperativen Berufsorientierung, das Personalmittel vom Europäischen Sozialfond, von der Arbeitsagentur und vom Land Baden-Württemberg bekommt. Die Materialkosten werden von der Stadt Eppelheim und aus dem Etat der Schule bestritten. Die Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule hat seit vier Jahren das Bauprojekt fest im Jahresprogramm integriert. Mittlerweile sind schon fünf verschiedene Bauwerke zur Aufwertung des Schulhofes entstanden.

Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule feiert sein Schuljubiläum

BEIM FÜNFZIGSTEN GEBURTSTAG BLICKE ZURÜCK UND IN DIE ZUKUNFT

Mit einem großen, bunten Sommerfest feierte die Eppelheimer Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule ihr fünfzigjähriges Jubiläum. Bei tollem Sommerwetter verband die Feier interessante Blicke zurück in die Geschichte der Schule mit der Lebendigkeit und Vielfältigkeit der heutigen "FESCH", wie die Schule von vielen genannt wird.

In Astronautenanzügen als Reminiszenz an die Mondlandung 1969, dem Gründungsjahr der Schule, eroberte zum Start des Jubiläumsfestes die Klasse 3a die Bühne und ließ fünfzig bunte Ballons in den Himmel steigen. Rektorin Verena Wittemer betonte in ihrer Rede, wie sehr bis heute die Schule ihrem Namensgeber Friedrich Ebert verpflichtet sei. Sie freute sich über die vielen Besucher und dankte besonders Tanja Müller, die im Kollegium federführend das Jubiläumsfest organisiert hatte. Schulrätin Angelika Treiber beglückwünschte die Schule zu einer großartigen Erfolgsgeschichte. "Die gewaltigen Veränderungen während der letzten 50 Jahre wurden durch den ideenreichen und beharrlichen Einsatz von vielen engagierten Personen umgesetzt", so Angelika Treiber.  Sie warf auch einen Blick in die Schule der Zukunft, für die die FESCH gut gerüstet sei. „Die Friedrich-Ebert-Schule hat in den letzten fünfzig Jahren die Stadt Eppelheim sehr geprägt“, verdeutlichte Bürgermeisterin Patricia Rebmann und brachte als Geburtstagsgeschenk einen Scheck mit, den sie gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Daniel Born an Rektorin Verena Wittemer und Schulrätin Angelika Treiber überreichte. Die Schüler Christina Konomi (4b), David Müller (4a) und Dudu Calis (9a) verbanden die einzelnen Programmpunkte mit kurzweiligen Moderationen.

In einer Gesprächsrunde mit dem ehemaligen Rektor der Schule und Ehrenbürger der Stadt Eppelheim, Hans Stephan, sowie dem früheren Lehrer Hartmut Martin, dem ehemaligen Schülersprecher Michael Treiber und den ehemaligen Schülern Jessika Pallmann und Egzon Fejzaj wurde das besondere Profil der Friedrich-Ebert-Schule deutlich.

Alle Klassen und viele Eltern beteiligten sich am Fest, zum Beispiel mit bunten Mitmachstationen vom Experimentieren über Tattoos bis zu zahlreichen Spielestationen. Der Themenkurs „Küche“ ließ die Gäste Gemüsesorten raten, beim Themenkurs „Medien“ konnte man eine QR-Code-Rallye erleben. Der Positillion e.V. bot Spielen und Basteln zum Mitmachen an. Die Eltern der 2a verwöhnten die Besucher mit selbstgemachter Limonade. Die älteren Schüler boten Snacks und Getränke an. Der Elternbeirat hatte mit Hilfe zahlreicher Eltern ein Kuchenbüffet und ein internationales Spezialitätenbüffet organisiert. Im Rahmen des Festes veranstaltete der Motorsportclub Eppelheim (MSC) auf dem Carre-Schulhof ein stark besuchtes Fahrradturnier. Und im Schulhof präsentierten die Lernpatinnen und Lernpaten ihre wertvolle Arbeit.

Mitreißende und umjubelte Tänze und Lieder gab es auf der Bühne von den Klassen 2a, 4b, 5a/b und 7b. Der Themenkurs „Yoga“ stellte Bausteine zum Mitmachen vor.  Anschließend begeisterte die Lehrerband die vielen Gäste mit starken Songs aus fünf Jahrzehnten.

Anhand von beeindruckenden Fotos und Dokumenten, zur Verfügung gestellt vor allem von ehemaligen Lehrern und Schülern, konnten sich die Gäste die bewegte Geschichte der Friedrich-Ebert-Schule vor Augen führen.

Die Gärtnerei Pfisterer spendete den wunderschönen Blumenschmuck und der MSC stellte zahlreiche Zelte, die bei der Hitze Gold wert waren, zur Verfügung. Herzlichen Dank dafür!

Und herzlichen Dank an alle Gäste aus Nah und Fern, die mit uns gefeiert haben und an alle Schüler/innen, Eltern und Kolleg/innen, die so tatkräftig mitgeholfen haben, dass dieser runde Geburtstag so schön war.

50 JAHRE FRIEDRICH-EBERT-SCHULE - JUBILÄUMSFEST AM 28. JUNI

50 JAHRE FRIEDRICH-EBERT-SCHULE -

JUBILÄUMSFEST AM 28. JUNI -

Im Mai 1969, also vor genau 50 Jahren, startete der Schulbetrieb an der Friedrich-Ebert-Schule im Eppelheimer Schulzentrum. Wir möchten das 50-jährige Jubiläum mit einem großen Schulfest am Freitag, 28. Juni 2019 von 14.00 bis 17.00 Uhr feiern und laden dazu alle Eltern, ehemaligen und aktuellen Schüler/innen und Lehrer/innen und alle, die unserer Schule verbunden sind, herzlich ein.

 

Astronautenkostüme für den Sommertagszug als Teamwork

Wie schön und erfolgreich es sein kann, wenn jüngere und ältere Schülerinnen und Schüler etwas gemeinsam tun, konnte man beim Sommertagszug am Sonntag bewundern. Die Klasse 3a von Frau Seitz bekam nämlich tatkräftige Unterstützung bei ihrem großen Vorhaben, als Astronauten zu gehen. Beim Raketenrucksäcke bauen, Anmalen und Helme aus Pappmaché herstellen halfen die Schülerinnen und Schüler der 7b von Frau Hübler. Die „Großen“ zeigten sich dabei sehr motiviert und sozial engagiert und konnten Erlerntes aus dem Kunst- bzw. Technikunterricht oder dem „Alltagskultur, Ernährung, Soziales“-Unterricht anwenden. Und die „Kleinen“ waren sehr erfreut über die Unterstützung der Großen und fühlten sich ernst genommen und verstanden. Alle Zuschauer des Sommertagszuges konnten sehen, dass die Drittklässler sehr stolz auf ihre tollen Kostüme waren. Viele haben sogar zu Hause noch an ihrem Astronautenkostüm weiter gearbeitet.

Begonnen hatte das Astronauten-Projekt der 3a aber schon viel früher: In der Werkstattwoche im Januar ging es bereits um das Thema „Weltraum“. Ein Besuch der ganzen Klasse im Heidelberger „Haus der Astronomie“ auf dem Königstuhl zum Thema „Das Leben der Sterne“ und eine Reise durch das Universum im hauseigenen Planetarium verstärkten zusätzlich die Begeisterung für das Thema. Auch die Eltern waren schnell Feuer und Flamme und hatten das passende Motto für den Sommertagszug parat „Wir schießen den Winter auf den Mond“.

 "Wir freuen uns sehr, dass wir den Drittklässlern helfen konnten. Uns war wichtig, unser Schulmotto 'Gemeinschaft leben' konkret umzusetzen. Und Spaß hat es beiden Klassen natürlich auch noch gemacht", fasst Jeannette Hübler die Aktion zusammen. Und ihre Kollegin Sima Seitz ergänzt: „Es war eine tolle Aktion und alle waren mit viel Freude bei der Sache. Die Kinder und ihre Familienmitglieder haben keine Mühen gescheut, schon in den Ferien zu basteln, Material zu besorgen, Schilder zu schreiben und Modelle zu gestalten. Am gemeinsamen Bastelnachmittag und im Unterricht wurde die 3a weiterhin tatkräftig von den Schülern der 7b sowie einigen Eltern und Familienmitgliedern unterstützt. Besser kann es nicht funktionieren. Vielen Dank dafür!“