Das Schicksal vieler geflüchteter Familien ist vor allem in den letzten Wochen wieder ein sehr wichtiges Thema an unserer Schule geworden. Mit einem Sponsorenlauf am Freitag, 20. Mai möchte unsere Schule geflüchtete Menschen hier in Eppelheim unterstützen.

 

 

Den gesamten Erlös spenden wir an die Eppelheimer Flüchtlingshilfe für ihre wertvolle ehrenamtliche Arbeit.

 

 

Nähere Infos zu unserem Spendenlauf erhalten unsere Schüler*innen und Eltern per Elternbrief.

 

 

Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Eltern, Verwandte und Freund*innen als Sponsor*in beteiligen würden.

 

 

Betriebspraktikum der Achtklässler*innen
In den letzten beiden Wochen tauschten die 56 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b ihren schulischen Arbeitsplatz mit einem Praktikumsplatz in einem Geschäft, im Büro, in der Arztpraxis, im Hotel, der Werkstatt oder anderen Arbeitsstätten. Schon vor Monaten erkundeten sie auf vielfältige Weise unter der Leitung ihrer Klassenlehrer Herr Böhmann (8a) und Frau Scharer (8b) ihre Stärken und Talente, wählten jeweils interessante Berufsfelder aus, informierten sich über Berufe und Unternehmen,  schrieben dann Bewerbungen an die Unternehmen,  absolvierten Vorstellungsgespräche und freuten sich schließlich über eine Zusage für einen Praktikumsplatz.
Nun war es endlich soweit: Zwei Wochen lang erlebten die Achtklässler*innen verschiedene Berufswelten und brachten sich mit Interesse, Fleiß und Initiative ein. "Mein Praktikum war total spannend! Und meine Ausbilder*innen und Kolleginnen und Kollegen haben mir alles super erklärt und dafür gesorgt, dass ich mich sehr wohl gefühlt habe", fasste eine Achtklässlerin ihre Erfahrungen im Praktikum zusammen.
 
Marc Böhmann, der als Fachleiter für Berufs- und Studienorientierung das Praktikum begleitet hat, dankte den zahlreichen Unternehmen und Einrichtungen dafür, dass sie angesichts der coronabedingten Einschränkungen dennoch einen Praktikumsplatz angeboten haben: "Wir sind den Unternehmen und Institutionen sehr  dankbar für ihr Engagement und ihre Flexibilität! Umso schöner, dass die Schülerinnen und Schüler so gute Rückmeldungen von ihren Ausbilder*innen für ihren Fleiß,  ihre Wissbegier und ihre Eigeninitiative bekamen."
Wie zum Beispiel Luan (Foto) aus der 8a, der sein Praktikum bei "Stroh Dentaltechnik" in Eppelheim absolvieren durfte und von Inhaber Hans-Peter Stroh und seinem Team viel über die spannenden Tätigkeiten von Zahntechniker*innen erfuhr. Luan war begeistert,  dass er mit verschiedenen Materialien arbeiten durfte. Und auch Hans-Peter Stroh lobte Luan für seine Arbeitshaltung, sein handwerkliches Geschick und sein großes Interesse am Beruf.
In der kommenden Woche stellen dann die Achtklässler*innen ihre Erfahrungen im Betriebspraktikum ihren Mitschüler*innen vor. Nicht nur Luan, sondern auch alle anderen haben dann viel Spannendes zu berichten.
 
11.4.2022

 

Klasse 5b gewinnt Hauptpreis

Sie haben auf dem Schulgelände geputzt. Und außerhalb ihres Schulgeländes, im Stadtgebiet, auf Straßen, Wegen und im Feld. Insgesamt acht Klassen der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule, von Klassenstufe 1 bis 8, beteiligten sich in diesem Jahr an der stadtweiten Aktion "Eppelheim putzt sich raus!". Dabei sammelten sie mit Hilfe von Müllzangen, die von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden, allen erdenklichen Müll ein, sammelten ihn in Müllsäcken und deponierten die Säcke in den Containern, die dafür im Stadtgebiet aufgestellt waren.

Lehrerin Julia Seus, die mit ihren Klassen an der Aktion teilgenommen hat, war begeistert vom Engagement des Kollegiums und der fast 200 Schüler*innen, die dafür gesorgt haben, Eppelheim sauberer zu machen: "Wir sind zum Beispiel mit der Klasse 1a im Rahmen der Unterrichtseinheit Frühblüher raus ins Schulgelände und ins Feld gegangen und haben beides verbunden: Frühblüher entdecken und Müll sammeln. Die Schülerinnen und Schüler waren wahnsinnig begeistert dabei, den Frühling gemeinsam zu erleben, zum Beispiel hinter dem Capri-Sonnen-Sportcenter die vielen blühenden Zierkirschenbäume. Und sie haben sehr gewissenhaft und motiviert den Müll gesammelt."

Auch in den höheren Klassen kam die Putzaktion gut an: "In der vierten Klassen haben wir nach der Putzaktion in der Klasse darüber gesprochen, was wir alles an Müll gefunden haben und warum Menschen ihren Müll nicht in die vielen Mülleimer werfen. Wichtig war uns Lehrer*innen dabei auch, das Umweltbewusstsein zu schulen. Durch das eigene Müllsammeln ist man da sicher auch noch zusätzlich sensibilisiert für den eigenen Umgang mit Müll. Die meisten Kinder waren auch entsetzt, wie viel Müll überall herumliegt. Viele Eltern haben uns zurückgemeldet, dass sie es toll fanden, dass wir uns mit den Klassen an der Aktion beteiligt haben. Und viele Kinder haben begeistert zu Hause von ihren Müllfunden erzählt“, verdeutlicht Julia Seus. Aber auch weitere Kompetenzen wurden bei der Aktion geschult: "Dadurch, dass die Kinder intuitiv Müllsammel-Teams gebildet haben, wurde auch die Teamfähigkeit trainiert, denn die Schüler*innen haben sich abgesprochen, wer wo genau sammelt und wer welches Müllstück mit seiner Müllzange aufhebt. Das hat auch in allen Klassen super geklappt." Julia Seus fasst zusammen: "Es war insgesamt eine schöne Gelegenheit für uns, außerschulische Lernorte zu besuchen und in bestem Sinne Bildung zu vermitteln.“

Bei der städtischen Abschlussveranstaltung der Aktion am Sonntag vor dem Rathaus gab es dann noch ein weiteres Highlight für die Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule: Die Klasse 5b (auf dem Foto mit der 5a), die vor allem in der Mozartstraße und der Hauptstraße gesammelt hatte, wurde als Gewinnerin der Kategorie Gruppen/Klassen ausgelost und darf sich über einen großzügigen Eintrittsgutschein der "Klima Arena" in Sinsheim freuen. Klassenlehrerin Tina Ruttmann zeigte sich ebenfalls beeindruckt vom Engagement ihrer Schüler*innen: „Alle waren voll bei der Sache und haben sich im wahrsten Sinne des Wortes voll reingekniet. Schockiert waren wir alle von der Menge und der Art des gesammelten Mülls.“ Für die Schülerinnen war bei der Aktion auch noch ein anderer Aspekt sehr wichtig: „Wir haben dann auch die Folgen für die Tiere in der Natur thematisiert. Da haben wir angeknüpft an das, was schon in Biologie behandelt wurde.“ Jetzt freut sich die Klasse natürlich sehr über den Ausflug in die „Klima Arena“. 

 

In allen Klassen unserer Schule wurde in den letzten zehn Tagen intensiv über den Krieg in der Ukraine gesprochen. Dabei wurde von vielen, Schüler*innen und Lehrer*innen, das Bedürfnis zum Ausdruck gebracht, den gemeinsamen Wunsch nach Frieden zu dokumentieren. Deshalb finden sich nun an zahlreichen Stellen unseres Schulhauses, an Fenstern, Klassenzimmertüren und an Wänden, Texte und Kunstwerke, die den Wunsch nach Frieden sichtbar machen.

Vielen Dank allen beteiligten Schüler*innen und Lehrer*innen für ihre Kreativität!

 

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