Eltern und Schüler der Eppelheimer Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule unterstützen wieder Straßenkinder in unserer Region

 

 

Drei bunte Weihnachtspakete standen auf der Bühne der FESCH-Arena. Sie symbolisierten sage und schreibe 39 große Pakete, diesjähriges Ergebnis der Weihnachtsaktion der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule. Wie in den letzten zwölf Jahren auch sammelten Eltern und Schüler/innen zugunsten der Mannheimer Straßenkinder-Hilfsorganisation „Freezone e.V.“ Es war wieder einmal beeindruckend, wie viele Dinge des täglichen Bedarfs, zum Beispiel Lebensmittelkonserven und Nudeln, Duschgel und Waschmittel, Schreibwaren und weitere hilfreiche Gegenstände, gesammelt wurden.

 

 

Am Nikolaustag fand dann in der neuen FESCH-Arena die Übergabe der Pakete statt, coronabedingt in kleinem Rahmen. Organisatorin und Lehrerin Jeannette Hübler strahlte bei der Begrüßung: „Es ist wunderbar, dass auch in diesem Jahr so viel gesammelt wurde! Ganz herzlichen Dank allen Eltern und Schülerinnen und Schülern, die mitgeholfen haben.“ Die beiden Klassensprecher der 6a, Sarah Peipp und Atalay Tunakan, brachten das Anliegen der Schule auf den Punkt: „Wir wollen all den Kindern und Jugendlichen, denen es nicht so gut geht, eine Freude machen. Und ihnen mit der Aktion zurufen: Ihr seid uns nicht egal!“.

 

 

Markus Unterländer, der mit seiner Kollegin Irina Zirulnik sehr gerne wieder nach Eppelheim gekommen ist, verdeutlichte in seiner Dankesrede: „Für uns alle sind angesichts von Corona die Zeiten schwierig. Für unsere Jugendlichen sind sie doppelt schwierig. Ihr helft uns mit Eurer Aktion so unglaublich! Dank Euch können wir allen Jugendlichen, die wir betreuen, ein eigenes Weihnachtspaket übergeben.“ Und er fügte begeistert hinzu: „Toll, dass Ihr unsere treuesten Unterstützer seid!“.

 

 

Und auch Bürgermeisterin Patricia Rebmann, die auch in diesem Jahr gerne die Schirmherrschaft für die Weihnachtsaktion der FESCH übernommen hat, unterstrich: „Das ist eine sehr wichtige Aktion. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen.“ An die Schülerinnen und Schüler gewandt, sagte sie: „Ihr seid Vorbilder für andere! Es ist schön, dass Ihr Euch so für Eure Mitmenschen einsetzt.“

 

 

Und dann halfen alle Schülerinnen und Schüler der 6a tatkräftig mit, um die knapp vierzig schweren Pakete im „Freezone“-Bus zu verfrachten. Man sah ihnen an, wie stolz und glücklich sie waren, als der Bus mit den vielen Gaben abfuhr. „Helfen ist gut und tut gut“, meinte eine Sechsklässlerin zum Abschluss der FESCH-Weihnachtsaktion.