Bei sommerlichen Temperaturen fand Ende Mai der erste Spendenlauf der FESCH Eppelheim statt. Im Vorfeld hatten die Schüler*innen im Familien- und Freundeskreis nach Sponsoren gesucht und fieberten nun dem Lauf entgegen. Um 8.15 Uhr fiel der Startschuss für die Erst- und Zweitklässler, die den Spendenlauf eröffnen durften.

 

Nach kurzer Zeit hatten die Kinder die 750 m lange Strecke einmal umrundet und durften sich den ersten Stempel für ihren Stempelpass abholen. Nach jeweils etwa einer Stunde Laufzeit kamen die nächsten Klassen an den Start, so dass über den Vormittag verteilt alle Kinder der Friedrich-Ebert GMS ihre Runden laufen konnten.

 

Angefeuert wurden die SchülerInnen durch zahlreiche Eltern, die sich auch als Stempelhelfer und Streckenwächter unterstützend einbrachten. Viele Kolleg*innen, die Schulsozialarbeit, Mitarbeiterinnen der Schulbetreuung und selbst einige Eltern ließen es sich nicht nehmen, ebenfalls die ein oder andere Runde mitzulaufen. Für Getränke sorgten die Neuntklässler. Obst- und Gemüsesnacks gab es für alle fleißigen Läufer*innen gratis. Viele Kinder waren so motiviert, dass sie nach Ende ihrer Laufzeit gerne noch weiterlaufen wollten, und so kam dank dieses großartigen Engagements der Schüler*innen am Ende eine großartige Spendensumme von rund 7000 Euro zusammen.

Mitte Juli schließlich wurde in der FESCH-ARENA der riesige Betrag in Anwesenheit von vielen Schüler*innen sowie Ehrengästen an die „Eppelheimer Flüchtlingshilfe“ feierlich übergeben. Schirmherrin und Bürgermeisterin Patricia Rebmann sowie Rektorin Verena Wittemer bedankten sich sehr herzlich „für das riesige Engagement der Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch der Sponsorinnen und Sponsoren, die dieses fantastische Spendenergebnis ermöglicht haben“. Lehrerin Tina Ruttmann vom Organisationsteam freute sich: „Der Spendenlauf war die erste Aktion mit der gesamten Schule seit Corona und hat unser Schulmotto ‚Gemeinschaft leben‘ beeindruckend umgesetzt.“ Im Namen der „Eppelheimer Flüchtlingshilfe“ nahmen Doris Neuer-Schmittel, Wolfram Schmittel, Walter Läßle und Gudrun Meybier voller Freude den symbolischen Scheck in Empfang. Sie schilderten eindrucksvoll, wofür das erlaufene Spendengeld bei der täglichen Arbeit der Flüchtlingshilfe verwendet wird und betonten: „Das Geld kommt zum richtigen Zeitpunkt, damit wir vielen Familien weiter helfen können.“ Rektorin Verena Wittemer versprach zum Abschluss unter großem Beifall: „Dieser tolle Spendenlauf war sicherlich nicht der letzte. Wir planen auch im nächsten Schuljahr einen solchen Spendenlauf.“